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In der Novembernacht

In der Novembernacht rau und
ohne Orion, ziehen weiße Wolken
durch die kahlen Bäume.
Harter Nordwind flieht durch schmale
Ritzen ein, scheucht Flammen hoch
in karge Winterräume.
Ungerichtete Gedanken zittern lautlos
über kahle Wände.
Kreuzen, züngeln und umarmen mich,
jagen wirr den Kopf in meine hohlen Hände.
Angstgespenster fließen durch den Raum
und machen sich ein Nest darin.
Die Sehnsucht ruht als weit entfernter Traum.


   
         
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