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Mila Baba

Heute Nacht träumte ich
von deinem grauen Haar
und deinem leisen Lachen.
Ich wachte auf mit sanfter Stirn,
warm berührt von deiner Hand.

Mit sommerbunten Schürzen
seh ich dich in deiner Küche,
deren Reichtum unermesslich war,
wie die Klugheit deiner Worte
zwischen Baniza und Paprika.

Könnt ich einmal noch
in deine nimmermüden Arme fallen,
die wie ein Schutzschild
vor allem Übel mich bewahrt,
in deinen tiefen Blick versinken,
voll Liebe, Schmerz und Einsamkeit.

Immer wieder werde ich dich finden,
in meiner nachtgeschwärzten Seele,
in meinem trauervollen Herz,
das dir immer Heimat war.