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Fast

ist die Nacht
in mir
zusammengebrochen.
Fast
hätte ich sie
in meinem Schlund
begraben.
Fast
hätte ich ihr
den dunklen Atem
geraubt.
Doch dann
kam eine warme Hand,
zog mich
in künstliches Licht,
gab mir
trockenen Wein,
blauen Dunst
und ein Gespräch
über die Liebe.
Ich wünschte,
ich wäre
geblieben
in der Nacht,
die nur in mir
ihre Federn
gebreitet hätte,
über meine Vorstellung
von Einsamkeit.