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Die Verhüllung des Herzens

Es ist genug
des rostigen Trosts
den fremd
besessene Schultern
in erlogener Zeit
imstande sind
zu geben.

Es ist genug
der weingetränkten
Küsse
die des nachts
das wundgesprochene
Selbstbild ratlos
flicken.

Es ist genug
in den Morgen geschaut
mit Nachtgeschmack
im Haar
mit tabakschwangerer
Befremdung
die durch alle Poren
schleicht.

Es ist Zeit
für den unbestechlichen
Blick,
den aufrechten Gang,
für die Verhüllung
des Herzens.


   
         
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