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Der Tod hat eine Menschenfratze

Du. Tod,
kommst nicht in weiß
mit wehendem Haar und
Lippen aus Licht.
Kommst nicht in schwarz,
keine klappernden Hufe und
keine Worte aus Nacht.
Wirst auch nicht zitronengelb
Deinen Vanilleatem um meine
transzendente Seele hüllen.
Du bist, Tod, ohne Eigenschaften.
Doch unsere Angst
malt dich an in allen Farben.
Die Verwüstung der Herzen
die zurück bleiben
gibt dir eine Menschenfratze,
denn allzu menschlich ist
die Vorstellung von Vernichtung.